Die zwei Entscheidungen, die zusammenpassen müssen
Für gemeinsames Questen, Dungeons und Raids müssen eure Charaktere derselben Fraktion und demselben Regelwerk angehören. Allianz und Horde können keine gemeinsame Gruppe bilden. Auch ein Battle.net-Kontakt überbrückt diese Trennung nicht.
Notiert euch die Auswahl einmal im Gruppenchat, statt euch auf „wir spielen auf dem gleichen Server“ zu verlassen. Forever lässt euch zuerst ein Regelwerk wählen. Unterschiedliche Regelwerke sind keine Kanäle, zwischen denen ihr nach Belieben wechseln könnt.
Normal, PvP oder Rollenspiel gemeinsam entscheiden
Für eine Gruppe mit neuen Spielern würde ich Normal wählen, wenn nicht alle ausdrücklich Kämpfe in der offenen Welt suchen. Auf PvP kann ein Questabend durch gegnerische Spieler unterbrochen werden. Das gehört dort zum Spiel, lässt sich aber nicht für das schwächste Gruppenmitglied abschalten.
Rollenspiel passt, wenn ihr Namen und Auftreten eurer Figuren bewusst gestalten wollt. Rollenspiel-PvP verbindet das mit dem Risiko der offenen Welt. Hardcore ist zum Start noch nicht verfügbar; plant euren gemeinsamen Einstieg nicht darauf.
Wählt einen Treffpunkt, keinen Gewaltmarsch
Am unkompliziertesten ist derselbe Startbereich. Menschen beginnen gemeinsam; Zwerge und Gnome teilen sich ebenfalls ihre ersten Wege, genau wie Orks und Trolle. Wenn euch unterschiedliche Völker wichtiger sind, erledigt zunächst die Aufgaben vor Ort und verabredet euch später an einer gut erreichbaren Siedlung.
Für die Allianz verbindet die Tiefenbahn Sturmwind und Eisenschmiede. Auf Horde-Seite ist der Weg eines Tauren zu Freunden in Durotar länger. Macht daraus einen geplanten Reiseabschnitt, statt einen frischen Charakter allein durch unbekannte Gegnergruppen zu schicken.
Gleicht eure Questziele ab
Bevor ihr ein Lager räumt, nennt jeder kurz seine aktiven Ziele. Wenn jemand eine Aufgabe nicht annehmen kann, prüft zuerst Stufe und Vorquest. Ein geteiltes Questangebot ersetzt keine Voraussetzung.
Sammelt einen benötigten Gegenstand nicht gedankenlos weg, sobald eure eigene Aufgabe fertig ist. Fragt, ob alle ihre Ziele erreicht haben. Der gemeinsame Weg spart mehr Zeit als eine besonders schnelle Einzelabgabe, nach der die Hälfte der Gruppe zurücklaufen muss.
Fürs Leveln braucht ihr keine starre Besetzung
Spielt Klassen, die euch auch allein gefallen. Für normale Quests muss niemand dauerhaft eine Rolle übernehmen, die ihm keinen Spaß macht. Plant erst für den ersten Dungeon, wer Gegner bindet, wer heilt und wer Schaden verursacht.
Berufe könnt ihr aufeinander abstimmen: Einer näht Taschen, ein anderer sammelt Kräuter oder stellt Tränke her. Sprecht vorher über die Materialien. Ein gemeinsamer Vorrat funktioniert nur, wenn klar ist, welche Dinge verschenkt, verkauft oder für die eigene Ausbildung gebraucht werden.
Wenn ihr euch nicht seht
Prüft Region, Fraktion, Regelwerk und den tatsächlichen Standort. Derselbe Ortsname reicht bei mehrstöckigen Gebäuden nicht immer. Versucht dann die Gruppeneinladung und vergleicht eure Queststände.
Die bevorzugte Online-Sprache findet ihr unter Optionen → System → Sprachen und Soziales. Sie ist eine Begegnungspräferenz und keine Lösung für unterschiedliche Fraktionen oder Regelwerke. Vereinbart am Ende eures Abends einen Rastort und das nächste Ziel; so startet die zweite Sitzung ohne erneute Suchaktion.
